Weil du nicht da bist


Weil du nicht da bist, sitze ich und schreibe
All meine Einsamkeit auf dies Papier.
Ein Fliederzweig schl?gt an die Fensterscheibe.
Die Maiennacht ruft laut. Doch nicht nach mir.

Weil du nicht bist, ist der B?ume Bl?hen,
Der Rosen Duft vergebliches Bem?hen,
Der Nachtigallen Liebesmelodie
Nur in Musik gesetzte Ironie.

Weil du nicht da bist, fl?cht ich mich ins Dunkel.
Aus fremden Augen starrt die Stadt mich an
Mit grellem Licht und l?rmendem Gefunkel,
Dem ich nicht folgen, nicht entgehen kann.

Hier unterm Dach sitz ich beim Lampenschirm;
Den Herbst im Herzen, Winter im Gem?t.
November singt in mir sein graues Lied.
?Weil du nicht da bist? fl?stert es im Zimmer.

?Weil du nicht da bist? rufen Wand und Schr?nke,
Verstaubte Noten ?ber dem Klavier.
Und wenn ich endlich nicht mehr an dich denke,
Die Dinge um mich reden nur von dir.

Weil du nicht da bist, bl?ttre ich in Briefen
Und weck vergilbte Tr?ume, die schon schliefen.
Mein Lachen, Liebster, ist dir nachgereist.
Weil du nicht da bist, ist mein Herz verwaist.
 
Door:
Webmaster
Datum:
20/11/08
Tijdstip:
15:26:34
Beoordeling:
7
Aantal Stemmen:
3


Tags:
nicht
bist

Beoordeel dit gedicht: